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Gebratene Würmer
Von MaxTrix-js | 1.August 2010
Was dem einen ein Gräuel, ist dem anderen eine Delikatesse. Auf der Welt gibt es die verschiedensten Kulturen, die alle eine für sie typische Küche haben. Dabei kommt es oftmals darauf an, wie die Landesumstände sind, was die Natur gibt. Dadurch wird auch der Geschmack sehr leicht geprägt. So isst man in Indien beispielsweise sehr scharf, während vielen Europäern, die es von Natur aus nicht gewohnt sind, oftmals zu scharf ist. Im Outback Australiens, lebten die Aborigines einst von sehr proteinhaltigen weißen Würmern, die sie auf dem offenen Feuer brieten. Auch heute noch sind sie eine Delikatesse für sie. So mancher rümpft die Nase bei Schweinefleisch – weil es im eigenen Land nicht gegessen wird. Und: wer mag schon Tacos mit Schweinehirn? Aber in Mexiko werden solche Spezialitäten sehr gerne gegessen.
Naturvölker
Naturvölker haben da oft ganz andere Prioritäten. Denn sie müssen das Essen, was ihnen die Natur gibt und können nicht im Restaurant nach Geschmack bestellen. Da gibt es dann eben knusprige Ratten zum Mittag oder auch Schlangenschaschlik. In Afrika werden Getreidesorten in riesigen Mörsern verarbeitet – dazu spuken die Frauen in den Mörser, um dem Getreide eine Bindung zu geben. Vielen Europäern dreht sich der Magen, wenn sie soetwas sehen. Am Amazonas werden auch giftige Pflanzen und Tiere verspeist. Die Einwohner wissen entweder, wie sie das Gift entziehen – durch auskochen beispielsweise – oder aber sind dagegen immun. Ein Ameisencocktail ist in einem asiatischen Land eine wunderbare Vorspeise und fast überall kann man geröstete Skorpione finden. Andere Länder, andere Essgewohnheiten!
Topics: Kunst und Kultur | Kommentare deaktiviert
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